4. bis 8. September 2026 auf der Messe Berlin. Weltleitmesse für Unterhaltungselektronik: Smartphones, Fernseher, Audio, vernetztes Zuhause und Weltpremieren live.
Neue Flaggschiff-Phones, Smartwatches und Fitness-Tracker von Samsung, Sony, Motorola und mehr.
Die neuesten OLED-, MiniLED- und 8K-Fernseher. Premium-Soundbars, Kopfhörer und Heimkino.
Vernetzte Haushaltsgeräte, Saugroboter, Kühlschränke mit KI und Energiespar-Systeme der Zukunft.
Künstliche Intelligenz in Alltagsgeräten, Haushaltsroboter und smarte Assistenten zum Selbst-Ausprobieren.
Neue Spiele-Technik, VR-Brillen und interaktive Unterhaltung.
Der Innovations-Bereich der IFA: junge Unternehmen mit bahnbrechenden Ideen aus aller Welt. Die Technik von morgen heute sehen.
Am 4. September um 9 Uhr eröffnet Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger die Messe mit dem traditionellen Rundgang, begleitet von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey.
Im Anschluss spricht Wildberger im großen Bühnengespräch mit Miele-Geschäftsführer Dr. Reinhard Zinkann, moderiert von Pinar Atalay.
Am 3. und 4. September laufen die Pressetage, an denen Hersteller ihre Neuheiten zuerst der internationalen Presse zeigen. Motto 2026: „The future is now".
Angaben laut Veranstalter (ifa-berlin.com), Stand Juni 2026, Änderungen möglich.
2026 werden die IFA Innovation Awards erstmals live während der Messe verliehen, vom 4. bis 8. September. In einer eigenen Innovation-Awards-Zone sind alle ausgezeichneten Produkte über alle fünf Messetage zu sehen, ein guter Wegweiser zu den spannendsten Neuheiten. Hersteller konnten ihre Produkte vom 1. Juni bis 7. August einreichen.
Open-Air-Bühne mit Konzerten. 2026 unter anderem der Berliner Rapper Luciano am 4. September und Ikkimel & Friends Open Air am 5. September.
Auf mehreren Bühnen sprechen Vorstandschefs und Fachleute über die Technik von morgen, dazu Produktvorstellungen zum Anfassen.
Humanoide Roboter, vernetzte Haushaltsgeräte und Erlebnisflächen zum Ausprobieren gehören zu den Publikumsmagneten.
Künstliche Intelligenz wandert in Fernseher, Küche und Haushaltsgeräte.
Haushaltsroboter und humanoide Assistenten werden alltagstauglicher.
Energie- und wassersparende Geräte, Reparierbarkeit und Langlebigkeit.
Fitnesstracker, Schlaf- und Gesundheitstechnik für zu Hause.
Geräte, die miteinander reden, einfacher steuerbar und sicherer.
Hellere Fernseher, räumlicher Klang und neue Heimkino-Technik.
Viele Geräte sind zum Anfassen. Plane Pausen ein, der Sommergarten bietet Programm und Sitzplätze. Online ist günstiger, für Kinder und Familien gibt es vergünstigte Konditionen.
Früh kommen, mit den Award-Gewinnern und den großen Bühnen starten, dann gezielt durch die Hallen. Ein Tag reicht für den Überblick, für alles eher zwei.
Fachbesucher-Tickets ab 65 Euro im Vorverkauf, Zugang auch zu IFA Global Markets. Pressetage am 3. und 4. September für akkreditierte Medien.
4. bis 8. September 2026
Messe Berlin, Messedamm 22
14055 Berlin-Charlottenburg
Online im Vorverkauf günstiger: ifa-berlin.com. Tagesticket 23 €, ermäßigt 14 €. Vor Ort sind die Preise höher.
Täglich 9:00 bis 18:00 Uhr (ca.). Genaue Zeiten werden vom Veranstalter auf ifa-berlin.com bekannt gegeben. Letzter Einlass ca. eine Stunde vor Schließung.
Fachbesucher-Tickets ab 65 Euro (1 Tag) über ifa-berlin.com/ticket-b2b. Für Händler, Einkäufer und Branchenprofis mit eigenem Zugang zu IFA Global Markets.
Das Messegelände Berlin ist barrierefrei zugänglich. Rollstuhlgerechte Eingänge, Aufzüge und Servicepunkte. Details auf ifa-berlin.com.
Veranstalter: Messe Berlin GmbH
Messedamm 22, 14055 Berlin
ifa-berlin.com
U2 bis Kaiserdamm oder Messe Nord/ICC. Direkt am Messeeingang. Häufige Verbindungen aus der Berliner Innenstadt.
S41/S42 (Ringbahn) bis Messe Nord/ICC. S45/S46 bis Westkreuz, dann S-Bahn weiter. Ab Berlin Hbf ca. 20 Min.
Metrobus M49 und Expressbusse X34, X49 fahren direkt ans Messegelände. Tipp: IFA-Ticket als ÖPNV-Ticket nutzen.
A100 Ausfahrt Kaiserdamm. Parkplätze am Messegelände vorhanden, aber begrenzt und kostenpflichtig. ÖPNV ist schneller.
BER Berlin Brandenburg Airport, dann S-Bahn S9 bis Westkreuz (ca. 35 Min.) oder direkt in die Innenstadt und weiter zur Messe.
FlixBus und andere Anbieter nach Berlin ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof), er liegt direkt am Messegelände (Masurenallee).
Die IFA, gegründet 1924 als „Große Deutsche Funkausstellung", ist eine der ältesten Industriemessen der Welt. Fast hundert Jahre lang, mit kriegsbedingter Pause, war Berlin die Bühne, auf der Technikgeschichte geschrieben wurde: vom ersten Volksradio über die Compact Cassette bis zum Start des Farbfernsehens. Hier die wichtigsten Stationen.
Vom 4. bis 14. Dezember im „Haus der Funkindustrie" am Messedamm. 268 Aussteller mit Röhrenempfängern und Detektoren, über 170.000 Besucher. Das war mehr als bei der Radio-Weltausstellung in New York kurz zuvor.
Während der Messe eingeweiht, mit der ersten Live-Übertragung der Eröffnungsreden. Bis heute das Wahrzeichen über dem Messegelände.
Der Physiker hielt die Eröffnungsrede, ein Sinnbild für die Verbindung von Wissenschaft und Alltagstechnik.
Blaupunkt zeigte das erste Autoradio und legte den Grundstein für Musik unterwegs.
Das erste praktische Tonbandgerät der Welt, Grundlage moderner Aufnahmetechnik. Im selben Jahr zerstörte ein Hallenbrand viele Exponate.
Philips stellte in Berlin die Kassette EL 3300 vor. Sie wurde zum Weltstandard und machte später Walkman und selbst aufgenommene Kassetten möglich.
Willy Brandt startete per Knopfdruck das PAL-Farbfernsehen in Deutschland, ein symbolischer Moment des Wirtschaftswunders.
Die Messe öffnet sich international und zeigt die ersten Heim-Videorekorder.
Philips und Sony präsentierten die CD, die das Musikhören digital machte.
Erstes großes Spiele-Debüt auf der IFA. Die Messe wird zum Publikumsmagnet für Spielebegeisterte.
Wegen der schnellen Innovationszyklen findet die IFA seither jedes Jahr statt und integriert Haushaltsgeräte.
Neuer Innovations-Bereich für junge Unternehmen, Forschung und Vorträge rund um die Technik von morgen.
Die Messe feiert ihr Jubiläum als eine der traditionsreichsten Industriemessen der Welt.
Seit 2025 trägt die IFA offiziell diesen Beinamen. Rund 220.000 Besucher aus 140 Ländern und über 1.900 Aussteller.
| Jahr | Besucher | Bemerkung |
|---|---|---|
| 1924 | über 170.000 | erste Funkausstellung, 268 Aussteller |
| 1991 | 515.752 | Allzeitrekord, Wiedervereinigung und Multimedia-Boom |
| 1995 | 499.437 | Hochphase der CD und der ersten Digitalformate |
| 2001 | 369.211 | Plasma und LCD lösen die Bildröhre ab |
| 2005 | 245.849 | letzte Messe im Zweijahresrhythmus |
| 2015 | 245.000 | 1.645 Aussteller, neuer Bereich Digitale Gesundheit |
| 2023 | 182.000 | über 2.000 Aussteller aus 138 Ländern |
| 2025 | rund 220.000 | aus 140 Ländern, über 1.900 Aussteller |
1930 eröffnete Albert Einstein die Funkausstellung. Wissenschaft und Populärtechnik gaben sich in Berlin die Hand.
Eine hölzerne Halle am Funkturm brannte ab und zerstörte zahlreiche Exponate, mitten im technischen Aufbruch.
1967 startete Willy Brandt das Farbfernsehen per Knopfdruck. Der Legende nach sprang das Bild eine Sekunde zu früh an.
Von der Röhre über Kassette und CD bis zu KI und vernetztes Zuhause zeigt die IFA seit hundert Jahren, was bald in den Haushalten steht.