Vom Planetarium bis zum Gasthaus: wo Wissen öffentlich wird
Ein guter Vortrag ist ein Abend, nach dem man etwas weiß, was man vorher nicht wusste. Auf dieser Seite stehen über 60 solcher Termine an rund 40 Orten, und die Bandbreite ist groß. In Berlin erklärt das Zeiss-Großplanetarium, wie man ein schwarzes Loch fotografiert, die Urania lädt zum Podium „Warum wir uns bewegen“, Schloss Schönhausen widmet sich dem Umgang mit „Entarteter Kunst“, und in der Mendelssohn-Remise geht es um den Maler Carl Begas. Im Januar 2027 folgt in der Philharmonie ein Vortragsnachmittag über Musik und Religion.
Genauso wichtig sind die Abende auf dem Land. In Bad Bergzabern erzählt das Haus des Gastes von römischen Grabdenkmälern in der Pfalz und von Bismarck und der Pfalz, in Ismaning geht es im Schlossmuseum um Sonnenuhren, in Lauingen um die Bombennacht vom Oktober 1941, in Beilngries um Neuseeland und den Südpazifik in 3D. Landfrauen und Vereine holen Referenten in Gasthäuser und Bürgerhäuser, von Callcenterbetrug über die elektronische Patientenakte bis zur Frage, was aus dem Erbe wird. In Bonn spricht Robert Marc Lehmann über seine Mission Erde, in Schwerin Jan-Uwe Rogge darüber, warum Erziehung garantiert misslingt.
Die Saison läuft von September bis in den Winter, mit dem dichtesten Programm im September und Oktober. Ob eine Anmeldung nötig ist und ob der Abend etwas kostet, steht beim Veranstalter, der Link ist bei jedem Termin dabei. Wähle oben dein Bundesland oder den Zeitraum, dann bleibt nur, was du an einem Abend erreichen kannst.